Seine Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen sei «die Ausnahmeerscheinung in der ansonsten käuflich gewordenen Demokratie», sagt der ehemalige Vizekanzler der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Oswald Sigg. Solche Parolen gab der Rentner an einer Medienkonferenz aus, an der er zusammen mit vier jungen Sympathisierenden vermelden konnte, für das Volksbegehren seien nach der Hälfte der Frist schon 70 125 Unterschriften gesammelt. Für diese News durfte der ehemalige Sprecher der Landesregierung dasselbe Podium nutzen wie vor seiner Pensionierung: den Konferenzsaal im Medienhaus des Bundes. In der Schweizer Demokratie ist tatsächlich alles käuflich – wenn nicht mit Geld, ...