Ganz leicht kann man sich Sehnsucht als eine Kerze vorstellen, die manchmal an beiden Enden brennt, oft an einem, und deren Flamme immer wieder mal bedrohlich klein wird, flackert und droht auszugehen. Lange Zeit in diesen Shutdown-Zeiten nährte mich die Sehnsucht, trug mich fort in Länder und an Orte meiner Vergangenheit und meiner Zukunft, in denen das Leben sich nicht hinter einer Maske verstecken muss, in denen Menschen tanzen, trinken, an Tischen sitzen, sich umarmen, in denen die existenzielle Schwere eines Daseins wie ein von Wolken unbeschwerter Himmel scheint.
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