Die Malaria- und Kopenhagen-Woche habe ich in einem Spitalbett verbracht, was ich nur deshalb erwähne, weil ich dadurch gezwungen wurde, den Radio- und Fernsehkonsum in sonst unvorstellbare Sphären zu steigern. Zwei Ereignisse – heute Events genannt – dominierten den Äther: die schweizerische Aktion «Jeder Rappen zählt» und die globale Aktion, bei der jede Tonne CO2 zählte. Die Tatorte waren Bern und Kopenhagen. Die schweizerische Sammelübung für oder wohl besser gegen die Malaria erbrachte mehr als 7 Millionen Franken – immerhin einen Franken pro Einwohner, aber vor allem einen Beweis für den stets mobilisierbaren Goodwill unserer Bevölkerung. Warum aber gewannen bei mir al ...