«Es muss ja kein eigentlicher Feind sein, dem ich die Lust errege, mir zu folgen», sagt der grossgewachsene Irre auf der Bühne. Eine vibrierende, animalische Intensität geht von ihm aus – halb Fluchttier, halb Angreifer ist er und fährt fort: «Es kann recht gut irgendeine beliebige kleine Unschuld, irgendein widerliches kleines Wesen sein, welches aus Neugier mir nachgeht und damit, ohne es zu wissen, zur Führerin der Welt gegen mich wird.» Eine unvollendete Kafka-Erzählung, ein widerborstiges Stück, und doch wird es an diesem Abend verständlich.
Die Rolle des Besessenen ist ein guter Seismograf für das Format eines Schaus ...