Ein schöner Ort, den man oft sieht, drängt sich als Wanderziel auf. Manchmal missachtet man ihn umso hartnäckiger. Den unteren Teil des Val Bever habe ich im Zug Mal für Mal durchmessen, fand die vier Kilometer zwischen Albulatunnelportal und Bever reizend, beobachtete einige Male Wanderer, kam aber unerklärlicherweise nicht auf die Idee, mich dort selber zu verlustieren.
Doch dann liess mein Redaktionskollege Simon Brunner, ein eingefleischter Nichtwanderer, beim Pausenkaffee seine, wie er sagte, «Glamferien» in St. Moritz Revue passieren. Und beiläufig stellte er fest, es sei übrigens ein prächtig vor sich hin witternder Kleinbahnhof, der da gleich nach dem Albulatunnel im Bevert ...