Als sowjetische Raumfahrer von ihren ersten Ausflügen im All zurückgekehrt und dem unbequemen Sputnik entstiegen waren, versicherten sie trockenen Auges: Nirgendwo sei ihnen ein Gott über den Weg gelaufen, weshalb der Gottesglaube definitiv als Hirngespinst erwiesen sei. Ähnlich treuherzig erklären heute manche Embryonenforscher und Bioethiker, sie könnten im Embryo mit dem besten Willen keine Spur von Menschenwürde entdecken. Weshalb die Behauptung, die Menschenwürde sei monatelang da, bevor ein Mensch die Augen aufschlägt, ins Reich fundamentalistischer Kruditäten gehöre.
Genau so wird es sein, denkt der Laie – und wundert sich lediglich über die komische Erwartung mancher F ...