Wenn mehr Frauen an der Macht gewesen wären, hätte die Wirtschaftskrise verhindert werden können. Es handle sich um eine «Testosteronkrise», die das «Ende des Machotums» und «die Stunde der Frauen» einleiten würde. «Maskuline Verantwortungslosigkeit und Zockerei haben den wirtschaftlichen Karren an die Wand gefahren», lesen wir im September 2009 in der österreichischen Tageszeitung Die Presse.
Verwundert verfolgen wir die frauenfreundlichen Kommentare in den Medien seit dem Ausbruch der Krise – und der Trend hält weiter an: Schlagworte wie «moderne Trümmerfrauen», «der Machtfaktor Frau» oder «das Jahrhundert der Frauen» werden flankiert von internationalen Studien. Das ...