In diesem Zusammenhang mag die Redensart unangebracht sein, sie passt aber trotzdem: Endlich hat der Boulevard wieder eine Sau gefunden, die er durchs Dorf treiben kann. «Auschwitz-Skandal im Bundeshaus», titelte der Blick letzte Woche auf der Frontseite; dazu der Kopf von Nationalrat Jonas Fricker, dahinter ein historisches Foto von Juden vor einem Deportationszug in Nazideutschland. Der grüne Tierschützer hatte am Tag zuvor während der Debatte um die Fair-Food-Initiative im Nationalrat gesagt: «Als ich das letzte Mal so eine Dokumentation von Transporten von Schweinen gesehen habe, sind mir unweigerlich die Bilder der Massendeportation nach Auschwitz aus dem Film ‹Schindl ...