Steht das Zürcher Opernhaus auf der Traktandenliste, zeigt sich das Zürcher KantonsÂparlament regelmässig von seiner grosszügigen Seite. Letzte Woche erst lehnte der Rat einen Antrag ab, im Zuge der allgemeinen SparÂanstrengungen des Kantons die Zuschüsse für die teuerste Kulturinstitution des Landes um fünf Prozent zu kürzen. Dabei sind die Subventionen für das Opernhaus in den letzten Jahren rasant angestiegen: 80,8 Millionen Franken erhält das Haus mittlerweile jährlich vom Staat, das sind 25 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Der abtretende Direktor, Alexander Pereira, wird nicht nur als grösster Sponsorengeldeintreiber des Landes in Erinnerung bleiben, sondern auch als ...