Eigentlich liebe ich kleine Jahrgänge, grössere Quantitäten und oft die Weine, die beim Grossmeister aller Önologen unten durch sind. Nicht nur, weil es etwas günstiger ist, einen anderen Geschmack zu haben als Robert Parker. Ich verfolge gern, wie ein Wein sich verändert: von Jahr zu Jahr eben; und, im Keller, über die Jahre hinweg. So ausschliesslich meine ich das allerdings auch wieder nicht. Zuweilen brauchen wir schon die Messlatte, den Superlativ, den ganz grossen Jahrgang (so wie der die kleineren braucht wie sonst würde er in seiner Monumentalität sichtbar?). An der südlichen Rhone war 2007 so ein Gnadenjahr. Viel Wärme, aber auch viel Mistral im September machten die Ernt ...