Die Weihnachtszeit ist für Singles eine besondere Prüfung. Man kehrt zurück in das Haus der Eltern. Ohne Aufforderung fragen Verwandte und Nichtverwandte im Chor: «Noch immer nicht unter der Haube?» Es gibt schönere Erfahrungen.
Zum Beispiel, morgens neben jemandem aufzuwachen, der einen in den Arm nimmt – so ganz ungeschminkt, wie man ist. Oder abends jemanden zu haben, der einem die Âeigentümlich unstrukturiert erzählten Büroabenteuer vom Bostitch mit der verhakten Klammer («Aber dann! Mit der Schere habe ich sie rausbekommen!») oder vom heissgelaufenen Papierschredder («Keine Ahnung, was die Kanzlei für Leichen im Keller hat!») wenigstens mit halbverhohlenem Desinteresse ...