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Humor

Sitzendes Monument

Peach Weber hat sich 20 000 Karteikarten mit Gag-Ideen angelegt. Als Lebensversicherung. Er wird sie nie brauchen.
Wir nehmen Platz in einem Zürcher ­Stras­senkaffee direkt gegenüber dem Theater am Hechtplatz. Dort spielen üblicherweise jene Kabarettisten, die auch vom Feuilleton geschätzt werden. Peach Weber gehört nicht zu ihnen. Er tritt an diesem Abend im ­Restaurant «Weisser Wind» auf, einer alten, urchigen Bierkneipe im Zürcher Niederdorf mit einem heruntergekommenen Festsaal. «Dort passe ich besser hin», sagt er. Seit 38 Jahren ist Weber als Komiker unterwegs, für ganze Generationen ist er ein Held der Kindheit, dessen Kassetten mit Hits wie «Borkenkäfer», «Überall hets Pilzli dra» oder «Guguuseli» man rauf und runter hörte. Dass er nie einen Kabarettpreis gewinnt oder dass ...
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