Die Familie Tasca, Conti d’Almerita, besitzt am Rand von Palermo eine Villa oder besser gesagt ein «Anwesen», im Vergleich zu dem sich der Drehort, an welchem Luchino Visconti seine Vision des «Gattopardo» aufgenommen hat, ausnimmt wie der Landsitz eines armen Verwandten. So mutet es etwas seltsam an, wenn Conte Giuseppe, der heute mit seinem Bruder Alberto den sizilianischen Familienbetrieb von fünf Weingütern betreibt, mit dem ihm eigenen Understatement betont: «Unser Problem ist, dass niemand uns als die Bauern wahrnimmt, die wir sind.» Das Herzstück des Unternehmens ist die Tenuta Regaleali im Zentrum der Insel, in der Zone Sclafan ...