Als ich Dr. Robert Spetzler kennen lernte, den Mann, der schliesslich mein Leben retten sollte, standen die Dinge nicht gut.
Es war der 1. Februar 2001, und sechs Wochen zuvor hatte eine Tomografie meines Hirns einen besonders üblen Tumor von der Grösse eines Golfballs enthüllt. In der Zwischenzeit hatte ich beidseits des Atlantiks eine Blitztournee von einem Neurochirurgen, Neurologen oder Radio-Onkologen zum andern absolviert, um herauszufinden, was man – wenn überhaupt – dagegen unternehmen konnte.
Mein Tumor war ein gutartiges Meningeom. Was Hirntumoren angeht, so stehen gutartige Meningeome am unteren Ende der Risikoskala, verglichen mit schnell wachsenden und höchst zerstörer ...