Ziemlich verblasen
Zwei Stars, zwei Ex-Bands, zwei unsichere Sologänge. Skye, die sofort erkennbare Ex-Stimme von Morcheeba, kommt nun mit eigenen Songs, die sich vor allem mit ihrer jamaikanischen Herkunft befassen. Hinter der bezaubernden Stimme schleimt leider eine gesichtslose Band, am überzeugendsten darum «Jamaica Days», die A-cappella-Nummer am Schluss. Der zweite Star ist David Gilmour, Gitarre und Stimme der mittleren und späten Pink-Floyd-Phasen: verblasste, verblasene Stimmungen, in der Mitte des Albums abgelöst von stärker zupackenden Songs. Am Ende eine Nummer, die von Paul McCartney sein könnte, Schlüsselzeile: «where we start is where we end». Stimmt leider nicht be ...