Yves Netzhammer gilt als eine der grössten Hoffnungen der multimedialen Kunst. Bei einem breiten Publikum ist er durch seine Illustrationen bekannt geworden. Seine computergenerierten Bildwelten waren zum Beispiel im Magazin des Tages-Anzeigers und im trendigen deutschen Wirtschaftsmagazin brand eins zu sehen. So unterkühlt seine ästhetische Sprache ist, die Arbeiten des 32-jährigen Schweizers lösen Herzklopfen aus und zielen unter die Haut. Wer die bisher umfangreichste Museumsausstellung von Yves Netzhammer im Zürcher Helmhaus besucht, begibt sich auf eine verwirrende Reise durch ein Universum virtueller Animation.
Wie ein gefangener Vogel sitzt der gesichtslose Protagonist in seinem ...