Neben den medienwirksamen Frauenma-nifesten und Frauenprotesten der letzten Wochen ging ein Stück direkter Frauenpolitik fast vergessen: Am 8. Februar steht eine Vorlage zur Debatte, deren Hauptinitianten Frauen sind. Es geht um die Verwahrung extrem gefährlicher Gewaltverbrecher. An der Spitze dieser Initiative stehen allerdings keine Berufsfeministinnen, sondern einfache Bürgerinnen, die allzu lange die gesellschaftspolitischen Irrwege der Vergangenheit ausbaden mussten.
Die bis vor kurzem von den 68ern geprägte Rechtsprechung betonte vor allem den Opferstatus der Täter. Es musste erst der Serientäter Erich Hauert auf Hafturlaub eine junge Frau bestialisch ermorden, um diese tödlic ...