Während die hiesigen Experten noch mit der Einschätzung des Werkes von Andro Wekua beschäftigt sind, hat sich der Markt längst für den 29-Jährigen entschieden: Die amerikanischen Sammler haben den Georgier, der seit 1995 in der Schweiz lebt, in ihr Herz geschlossen. Bei Preisen, die mittlerweile die Hunderttausendermarke erreichen, wirken die zehn- bis zwanzigtausend Franken, die ihm der Zürcher Manor-Kunstpreis einbringt, nahezu lächerlich.
Dass der junge Künstler theatralische Gesten liebt, konnte man bereits im Zürcher Helmhaus und in der Kunsthalle St. Gallen beobachten. In der Preisausstellung im Kunstmuseum Winterthur treibt er es auf die Spitze: In einem der Sammlungssäle ...