Fast ein Jahr brauchte das Departement des Innern (EDI), um die Beschwerde eines Schwyzer FDP-Politikers gegen die Subventionierung der Urin-Kotze-Installation «Swiss Democracy» von Thomas Hirschhorn durch die Pro Helvetia zu behandeln. Der Bürger hatte bemängelt, dass die Zahlung von 180000 Franken an den Autor des Pariser Happenings geltende Gesetze und Reglemente verletzt habe, und verlangt, dass Pro-Helvetia-Direktor Pius Knüsel allenfalls «bis hin zur Einstellung im Amt», zu disziplinieren sei. So habe Hirschhorn, obwohl das vorgeschrieben sei, nicht einmal ein Gesuch stellen müssen, um das viele Bundesgeld zu erhalten. Jetzt endlich liegt der Entscheid unterschriftsreif bei EDI ...