Als der Franzose Michel Ducaroy 1973 die Sofareihe «Togo» für Ligne Roset entwarf, waren die Unruhejahre des damals 48-Jährigen gewiss vorbei, doch befand sich Europa im Aufbruch, man suchte in allen Lebensbereichen nach alternativen Ideen. «Togo» war ein Lümmel- und Fläzmöbel, das beliebig zu neuen Gruppen arrangierbar war – ideal für vernebelte Rausch-Abende und gruppenweise Versuche in freier Liebe. Der Hippie-Lifestyle hat sich seither entzaubert, «Togo» ist geblieben: als ein noch heute unkonventioneller, gemütlicher und sich lässig in moderne wie klassische Interieurs einfügender Allrounder.
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