Als 2013 ein wenig bekannter Kardinal aus Argentinien zum Papst der katholischen Kirche gewählt wurde und den Namen Franziskus annahm, fragten sich viele, in welche Richtung er in den Schuhen des Heiligen Petrus gehen würde. Die Wahl kam überraschend nach der beispiellosen Entscheidung von Papst Benedikt XVI., auf das Pontifikat zu verzichten. Benedikt, ein Deutscher, hatte sich als konservativer, auf die Lehre ausgerichteter Pontifex in einer, wie er es nannte, «Zeit des Umbruchs» gezeigt. Das war die Zeit, in der der Globalismus auf dem Vormarsch war und alle Religionen angesichts der Kräfte, die für Multikulturalismus und Säkularismus eintraten, in die Defensive zu geraten s ...