Wenn die SVP glaubwürdig sein will, hat sie nur eine Wahl: Sie muss Christoph Blocher bei der nächsten Vakanz als Kandidaten für den Bundesrat aufstellen.
Mit der Devise «Blocher oder keiner» brachte sie den Mann, dem die Partei ihren Aufstieg von einem Randphänomen zur stärksten politischen Kraft im Land verdankt, 2003 in die Regierung. In seiner vierjährigen Amtszeit erreichte Blocher viel: Der Revision des Asylgesetzes stimmte das Volk gegen alle anderen Parteien mit grosser Mehrheit zu. Die Kosten in seinem Departement EJPD senkte der erfolgreiche Unternehmer um 20 Prozent. Selten brachte ein Einzelner mehr Schwung in die träge Berner Verwaltung. Selbst politische Gegner attest ...