Ob in Würzburg, Nizza, Orlando, Jerusalem oder in Boston: «Solo-Dschihadisten» frönen dem Heiligen Krieg auf eigene Faust. Anders als früher unterwerfen sie sich nicht mehr einer Organisation wie al-Qaida, der Hamas oder dem Islamischen Staat. Sie warten keine Befehle aus den Terrorzentralen im Mittleren Osten ab, bevor sie die Blutspur legen.
Vordenker dieser Terrorstrategie ist Mustafa Setmariam Nasar, besser bekannt unter Âseinem Nom de Guerre Abu Musab al-Suri. Er hat die Dschihadistenwelt auf eine neue GrundÂlage gestellt. Was al-Suri im letzten Jahrzehnt predigte, setzen seine Jünger jetzt in die Tat um.
In seinem einflussreichen Opus «Der Aufruf zum globalen islamischen Wide ...