Exakt drei Jahre ist es her, da wurde an den Solothurner Filmtagen Grosses verkündet. Ein alter Zopf sollte jäh zu Boden gehen: der Zwist zwischen Schweizer Filmern und Fernsehmachern. Hatten sich die streng verfeindeten Lager ehedem kaum an einen Tisch gesetzt, annoncierten sie nun die Integration der neuen Filmergeneration im lukrativen TV-Geschäft, dem idealsten aller Aus- und Weiterbildungsplätze. Ab 2001 sollten so genannte «Mundartfilme» den Tatort auf SF 1 ersetzen. Regie, Drehbuch und Kamera gingen an junge Talente. Der Sender spendierte bis zu einer Millionen Franken pro Werk. Was Adrian Marthaler, Programmdirektor des Fernsehens, auch schon mal stolz vom «Schweizer Filmwunde ...