Im Jazz ist zweifellos Vitalität gefragt. Nicht nur im Sinn geistiger Präsenz (die versteht sich in einer Kunst der Improvisation von selbst, wo es im Interplay auf schnelle Reaktion ankommt). Manchmal geht es aber auch um physische Kraftentfaltung, um das eher olympische «citius, altius, fortius». Vor allem beim Aufeinandertreffen von Instrumentalisten der gleichen Disziplin, den sogenannten Battles, eine Zeitlang bei den Fans besonders beliebt (die tough tenors von Johnny Griffin und Eddie Lockjaw Davis oder die Paarung der beiden Posaunisten J. J. Johnson und Kai Winding, von Dizzy Gillespies «Tour de Force» ganz zu schweigen), ging’s dem Publikum allemal um ein Kräftem ...