Simonetta Sommaruga (SP), Flüchtlingshelferin, musste am Montag im Parlament ihre Asylpolitik erklären. Die Nationalrätin Barbara Steinemann (SVP) wies auf die logische Inkohärenz hin, die darin liege, dass die Schweiz einerseits Asylbewerber, die aus Italien einreisen, dorthin zurückschickt und dass sie andererseits an einem sogenannten Relocation-Programm der EU teilnimmt, bei dem sie 1500 Asylbewerber aus Italien und Griechenland aufnimmt. Besonders stark beteiligt an diesem Asylkarussell sind Eritreer mit 845 und Syrer mit 514 Personen, wie Sommaruga in einer Antwort auf eine Anfrage des Nidwaldner SVP-Nationalrats Peter Keller enthüllte. (gut)
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