Es ist immer heikel, wenn Popstars und Politiker sich zusammentun: Der Politiker sieht aus, als wolle er ums Verrecken «an die Kids rankommen», und der Popstar sieht aus, als hätte er seine Seele verkauft, denn die Musik der Jugendlichen hat historisch gesehen nun mal die Funktion, die Erwachsenen zu erschrecken. Die Allianz von Charli XCX und Kamala Harris wirkt anders: organisch und cool. Doch nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten hin könnte sie sich als ebenso vorhersehbar und fruchtlos erweisen wie die kurze Polit-Liaison von Bruce Springsteen und Hillary Clinton.
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