Dieser Sommer kommt irgendwie nicht auf Touren. Statt Klimaerwärmung ein durchnässter Juli, die Rechtsradikalen gehen aufs Rütli Würste bräteln (und räumen anschliessend brav auf – da könnten sich die Linksautonomen für den nächsten Ersten Mai noch etwas abgucken), das Filmfestival Locarno bringt es trotz Fördermillionen bloss auf einen einzigen mickrigen heimischen Beitrag, und selbst die Bären streiken, die sonst in dieser Jahreszeit verlässlich eine blutige Schafsspur durchs Engadin und die Boulevardmedien ziehen. Nichts. Ruhe. Langeweile. Einzig Ueli Maurer sorgt für eine Spur Abenteuer: Laut Zeitungsporträt übernachtet er alle zwei Wochen in einem Einmannzelt im Wald.
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