Im Sommer ist es zu heiss, das zu tun, wofür es im Winter zu kalt ist. Der Sommer ist die Zeit, da die Tage Fäden ziehen wie Honig. Klebrig fühlt sich das an und unangenehm süss.
Was hat sie für einen Nutzen, diese Jahreszeit? Man steht – jeder für sich gegen das Deodorant des anderen – in der gähnenden Leere des glühenden Nachmittags und weiss nicht wohin. Der Himmel scheint blau und wolkenlos auf immer und ewig. Unerbittlich vergrössert die Sonne jeden Makel und jede Hautunreinheit, kein Schatten, der sie zum schönen Geheimnis verzauberte. Sommer meint Stillstand und ist dazu da, sich auf den Herbst zu freuen.
Die jungen Menschen von Edward Hopper hatten sich gefreut, endlic ...