Letzten Sonntag wurde wieder einmal auf Sommerzeit umgestellt. Das politisch erzwungene Ärgernis löst mittlerweile keinen Widerspruch mehr aus. Millionen von Europäern und sieben Millionen Schweizer schrauben klaglos an ihren Uhren, verlieren eine Stunde, erwachen mit Schlafstörungen, verpassen Abmachungen, stellen ihren Tagesablauf um, nur weil unter dem Eindruck der Ölkrise vor bald vierzig Jahren ein paar Staaten der Europäischen Gemeinschaft der Meinung waren, durch eine bessere Nutzung des Tageslichts lasse sich Energie sparen. Die irritierende Massendressur wird im nächsten Herbst wiederholt, wenn der ganze Kontinent im Gleichschritt den Zeiger in die Gegenrichtung dreht. Selten ...