Gary: Im Prinzip sind die Liebe und die Ehe chronisch suizidal, für manche Leute eine Qual, eine Art Schmerz oder besser noch eine Sonderform des Juckens, das umso schlimmer wird, je mehr und je kräftiger man kratzt. Wie der Tod ist die Liebe unvermeidlich, unwiderruflich, unersättlich, unerbittlich und grenzenlos.
Annette: Gary ist ganz anders als ich, doch seltsamerweise verstehen wir uns immer wieder perfekt. Wohlwollen und Respekt gegenüber sich selbst und den anderen fördern die Liebe, während mangelndes Selbstvertrauen ebenso wie Hochmut und Arroganz eher zu Misstrauen und Vorwürfen führen, die es verhindern, sich – so, wie man ist – beim anderen geborgen zu fühl ...