Das Schweizer Fernsehen widmete sich letzte Woche glücklichen Menschen. Dokfilmer Pino Aschwanden porträtierte lauter Personen mit einem aussergewöhnlichen Lebenslauf: Einen Kleinbauern mit elf Kindern, eine querschnittgelähmte Frau, einen Grosswildjäger, einen Mönch – und eine Hausfrau. Genau: eine ganz normale Hausfrau, die auf ihre drei kleinen Kinder schaut, währenddem der Vater arbeiten geht. «Wir dachten, das sei ein Auslaufmodell», heisst es im Film.
Dass eine gut ausgebildete Frau glücklich ist, wenn sie auf ihre Kinder aufpasst, das scheint für den Filmemacher genauso sonderbar, wie wenn sich ein Mann freiwillig ins Kloster begibt und auf Besitztum und körperliche Lieb ...