Ahnen Sie, wie der Genuss von Munkelbohnen, Mannstreuwurzeln oder Altherrentorte auf Sie wirken würde? Wie man Scheidenmuscheln und Buschhühner fängt? Neigen Sie dazu, das Pudding-Dessert vor dem Hauptgang zu verschlingen?
Wenn eine dieser weltbewegenden Fragen Sie zum Nachdenken bewegt, sind Sie reif für «Satans Speisekammer», wie Jim Crace sie beschreibt. Sie haben einen leicht perversen, aufsässigen Sinn fürs Essen, für Vorlust, für genussvolle Entsagung und bittere Nachgeschmäcke. Sicher haben Sie als Kind oft über den Sinn eherner Speisegesetze nachgegrübelt, die Ihnen Frauen diktierten (zum Beispiel: Nach dem Kirschenessen darf man nicht schwimmen; bei Gewitter niemals May ...