Sozialist Hitler, Nathalie Goumaz will Bundeskanzlerin werden, Historiker Michael Wolffsohn über den neuen Antisemitismus in Europa, Neo-Parlamentarier Charles Poncet und die Genfer Politszene
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Sozialist Hitler, Nathalie Goumaz will Bundeskanzlerin werden, Historiker Michael Wolffsohn über den neuen Antisemitismus in Europa, Neo-Parlamentarier Charles Poncet und die Genfer Politszene

Intern

Sozialist Hitler, Nathalie Goumaz will Bundeskanzlerin werden, Historiker Michael Wolffsohn über den neuen Antisemitismus in Europa, Neo-Parlamentarier Charles Poncet und die Genfer Politszene

Manche Zeitgenossen, die sich im progressiven Lager verorten, reiben sich die Augen. Sie sind entsetzt über den nach den Hamas-Gräueln offen zutage tretenden Antisemitismus der Linken. Dabei begründete Hitler seinen Hass auf die Juden mit deren Kapitalismus und angeblichem «Tanz ums Goldene Kalb». Das 25-Punkte-Programm der NSDAP stimmt in allen wirtschaftlichen Forderungen mit jenen der Sozialisten überein. Hitler selber verbreitete unentwegt den Mythos, er habe als «einfacher Arbeiter» angefangen und sei Sozialist. 1933 wechselten kommunistische Kampfformationen einfach das Hemd und traten geschlossen zur Sturmabteilung (SA) über. zur Story

Yvain Genevay / Tamedia
Charmanter Causeur, begnadeter Polemiker: Poncet.
Yvain Genevay / Tamedia

Nathalie Goumaz nimmt einen zweiten Anlauf. Nach einem erfolglosen Versuch vor sechzehn Jahren will die Waadtländerin am 13. Dezember Bundeskanzlerin werden. Die 58-Jährige wäre das erste SVP-Mitglied in dieser Funktion. Gemessen an ihrer langen Karriere, ihrem Leistungsausweis und am Anspruch der Volkspartei, auch diesen Posten bekleiden zu können, müssten die heutige Generalsekretärin von Bundesrat Guy Parmelin (SVP) die Wahl schaffen. Im Gespräch mit der Weltwoche erklärt Goumaz für eine Beamtin überraschend offen, dass das Wachstum des Staats gedrosselt werden müsse: «Ja, wir haben ein Problem mit unseren Finanzen.» zur Story

Der deutsch-israelische Historiker Michael Wolffsohn fühlt sich nicht mehr wohl in Europa. Die antijüdischen Reaktionen auf den Gaza-Krieg betrachtet er als eine Warnung. Der aggressive muslimische Antisemitismus greife mit der Migration aus Nordafrika und aus dem arabischen Raum auf den Westen über, sagt Wolffsohn, der in Deutschland lebt, im Interview mit der Weltwoche. Und dem Frieden im Nahen Osten zuliebe gibt er den Palästinensern einen Rat: Sie sollten auf die Option Gewalt verzichten. Dann könnten sie von Israel erhebliche Konzessionen erwarten. zur Story

Lisa Mazzone galt als grüne Hoffnungsträgerin und als Symbol des jung-wilden Sturms aufs Stöckli. Am Wochenende wurde die 35-Jährige aus dem Ständerat abserviert. Die Wiederwahl geschafft hat hingegen SP-Dinosaurier Carlo Sommaruga, ein «Hamas-Versteher» und «Palästina-Aktivist» (NZZ). Den zweiten Genfer Ständeratssitz besetzt neu Mauro Poggia von der Protestbewegung Mouvement citoyens genevois (MCG). Die verrückteste Geschichte aber schrieb Charles Poncet, der von 1991 bis 1995 für die Liberale Partei der Schweiz (LPS) im Nationalrat sass und nun nach über drei Jahrzehnten erneut gewählt wurde – auf der Liste der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Damit ist Poncet, der am 31. Dezember 77 wird, der älteste Parlamentarier unter der Bundeshauskuppel, sofern er die Wahl annimmt. Philipp Gut hat den zweifelnden Politiker zum Gespräch getroffen und einige unterhaltsame und lehrreiche Stunden erlebt. Der Anwalt, der einst die libysche Gaddafi-Regierung gegen die Schweiz vertrat, ist ein charmanter Causeur und begnadeter Polemiker. zur Story

Ihre Weltwoche

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.