Mit einer Teilprivatisierung versucht die kubanische Regierung, das sozialistische Regime noch etwas länger am Leben zu erhalten. Der drohende Zusammenbruch überrascht nach dem in den anderen kommunistischen Regimen Vorgefallenen nicht. Interessant ist nur, dass es wiederum rund fünfzig Jahre gedauert hat, bis der Kapitalstock (Wohnungen, Fabrikanlagen und Infrastruktur) wegen des inkonsistenten Wirtschaftssystems so weit vernichtet worden ist, dass er zur Aufrechterhaltung einer zufriedenstellenden Güter- und Dienstleistungsversorgung nicht mehr ausreicht. Spätestens jetzt wird sogar linientreuen Ideologen klar, dass der Sozialismus keinen Wohlstand schafft.
Der langsame Zerfall des ...