Beginnen wir bei der Zahl, die die Politiker am meisten interessiert: beim Wähleranteil. Dieser betrug bei den letzten Nationalratswahlen exakt 22,5 Prozent. Und zwar sowohl für die SP wie für die SVP.
Diese Egalisierung mag Zufall sein, denn der Weg dazu war höchst unterschiedlich. Die SVP hat im Herbst 1999 einen Wählerzugang erlebt, wie es ihn in der Schweizer Politgeschichte noch nie gab. Die SVP hat diesen Sieg aber nur deshalb realisiert, weil sie sich in den letzten Jahren so markant in eine Oppositionspartei verwandelt hat, wie sie die SP seit je war.
Das Wichtigste ist das Profil. Jeder Mann und jede Frau muss wissen, wofür eine Partei steht. Bei der SP ist das klar («für ei ...