Die Bürgerlichen stehen sich selbst im Weg. Die etatistisch angehauchte FDP driftet mit dem neuen Präsidenten Fulvio Pelli auseinander, die scheinliberal gewordene SVP stolpert über ihre Gegensätze, und die Rest-CVP ist, wie gesagt, Rest. Das Feld wird frei für Pioniere.
«Alles wird besser – die Schweiz bleibt gut. Die Marke FDP muss wieder glänzen! Die Marke lebt. Wir wollen das liberale Original sein. Den neuen Generationen schulden wir ein Rezept, um die Zukunft zu gestalten. Wir müssen an unsere Ideen und Fähigkeiten glauben. Zur Glaubwürdigkeit gehört auch die Geduld. Die Partei ist in einer schwierigen Lage, nicht die Marke. Nur gemeinsam sind wir stark. Die Schweiz soll wieder das Land des Fortschritts sein.» Die hohle Rhetorik ist entschuldigt, denn die Phrase war stets die sicherste Währung der Wahlrede. Nur: Soweit Fulvio Pelli, 54, vor und nach seiner Kür zum neuen Präsidenten der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP) die Öffentlichk ...
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