Was wurde nach dem Durchmarsch der SVP bei den Nationalratswahlen 2023 nicht alles behauptet: Von einer «Gerölllawine nach rechts» war die Rede, von triumphierenden Rechtsparteien und von einem Land, das angeblich immer polarisierter werde.
Zwei Jahre später wirken diese Aussagen unfreiwillig komisch. Das Gegenteil ist eingetreten. Das rechte Lager steht nicht gestärkt, sondern geschwächt da. Zwischen FDP und SVP herrscht Eiszeit. Die Kontakte auf Führungsebene sind auf ein Minimum beschränkt, wie die Weltwoche aus dem Bundeshaus erfahren hat.
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