Es gibt einen ziemlich angejahrten Witz, in dem ein nicht besonders aufgeweckter ausländischer Tourist nach seiner Rückkehr in die Heimat die wunderbare Sprachenvielfalt der Schweiz besingt. «Stellt euch vor», schwärmt er. «In der Schweiz hat sogar jede Stadt einen deutschen, einen französischen und einen italienischen Namen – Luzern, Lausanne, ÂLuÂgano.»
So schlecht ist es um die Kenntnisse der Schweizer in den jeweils anderen Landessprachen natürlich nicht bestellt. Dennoch wäre es wohl vermessen zu behaupten, dass Luzerner, Lausanner und Luganesen in der jeweils anderen Stadt frei und ungezwungen im fremden Idiom parlieren können. Nichts kommt holpriger über die Lippen als ...