Die Bilder sind noch gegenwärtig: Im Juli kamen an der Loveparade in Duisburg über 20 Menschen ums Leben. Sie wurden erdrückt oder zu Tode getrampelt. Solche Tragödien sind nichts Neues: Vergleichbare Unglücke an Massenveranstaltungen gab es 2006 bei der Pilgerfeier in Mekka, wo über 300 Gläubige getötet wurden, oder 1985 im Brüsseler Heysel-Stadion, wo 39 Personen ums Leben kamen.
Diese mitunter verhängnisvolle Dynamik ist längst Thema der Wissenschaft. Anhand von Videoaufzeichnungen, mathematischen Formeln und Computerprogrammen studieren Forscher, wie eine tödliche Massenpanik entsteht. Mit Testpersonen werden bestimmte Bewegungsmuster simuliert. Das Resultat: Menschenm ...