Die Ankündigung, dass Al Saadi Gaddafi, 30, der Sohn des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi, in der kommenden Saison beim italienischen Serie-A-Klub Perugia spielen wird, sorgte vergangene Woche weit über die Sportwelt hinaus für Aufsehen. Luciano Gaucci, exzentrischer Präsident des umbrischen Provinzklubs, sprach vom «Jahrhundert-Transfer» und rückte die Akquisition in die entsprechenden Dimensionen: «Perugia wird in die Geschichte eingehen – als erster Verein weltweit, der den Sohn eines Staatschefs im Kader hat.» Eine einzige Hürde galt es zu überwinden, um den Deal mit dem Profispieler Al Saadi Gaddafi zu besiegeln: das Einverständnis von Papa Muammar.
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