Ist ein Rabenkind, wer seinem alten Vater das Lieblingsspielzeug wegnimmt, wie es ÂMaÂrina Berlusconi tat, die Tochter des Mannes, der rund zwanzig Jahre lang faktisch Italien beherrschte? Silvio Berlusconi, 80, unterwarf sich der Familienräson und verkaufte seinen Fussballklub AC Milan nach dreissig Jahren an eine zwielichtige chinesische Seilschaft, hinter der als unheimlicher Puppenspieler der amerikaÂnische Hedgefonds-Guru Paul Singer steckt. Die zuletzt erfolglose Kickertruppe hatte jede Saison 100 bis 150 Millionen Euro Defizit Âverschlungen, abgewickelt über Berlusconis Privat-Holding Fininvest, die von Marina ÂgeÂleitet wird. Sein ältestes von fünf Kindern hat ihm immer imp ...