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Die Studiengebühren an Schweizer Hochschulen decken nur einen kleinen Teil der Kosten. Warum verlangt man zumindest von ausländischen Studenten meist keinen höheren Beitrag?
Der ETH-Rat hat vergangene Woche eine Erhöhung der Studiengebühren beschlossen, die bereits vor gut einem Jahr als Absichtserklärung in den Raum gestellt worden war und nun Anhörungen und Ämterkonsultationen durchlaufen wird. Geplant ist auf Herbst 2019 eine Erhöhung der Gebühren von heute 1160 Franken um 500 auf 1660 Franken pro Student und Jahr, dies in zwei Schritten. Das ist eine kleine Bewegung, aber sie ist stark genug, um weiterreichende Fragen zur Bildungsfinanzierung anzustossen. Die beiden ETH wollen die zusätzlich eingenommenen Gelder vor allem in die Lehre und damit in das Ausbildungsniveau investieren. Ist die Schule da an eine heikle Grenze gestossen? In den vergangenen ...
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