E Figgi und e Müli zu haben, ist das Ziel beim populären Mühlespiel. Man versucht, die eigenen Steine so zu setzen, dass man mit einem Spielzug zwei Gewinnoptionen hat. Eine Win-win-Situation, die in Italien wie folgt beschrieben wird: «Das Weinfass voll, die Frau besoffen.» Stammt aus der Zeit, als man die Ehefrau noch mit ein paar Gläsern bei Laune halten wollte, ohne dabei einen Tropfen zu vergeuden. Ist uns nicht bekannt, dass dies einem Mann je gelungen wäre. Beim Mühlespiel klappt es ab und zu, doch eher selten. Dennoch bewegt sich der Schweizer Sport konsequent in diese Richtung: internationale Erfolge, doch es darf nichts kosten. Ein Beispiel für diese schizophrene Haltung l ...