Bei der derzeitigen gelegentlich etwas verbiesterten Diskussion um Einwanderung und Asylpolitik darf in dieser hedonistisch-alternativen Kolumne schon mal darauf hingewiesen werden: So lang ist es nicht her, dass allenfalls eine Massenauswanderungsinitiative ein Schweizer Thema gewesen wäre. In grossen Teilen war die Schweiz eine Dritte Welt in der Ersten, aus der die Bündner Bauern aus purer Not ihre Kinder als «Schwabengänger» ins badische Unterland verdingten und die Tessiner die ihren als Kaminfeger nach Mailand. Und selber auswanderten, nach New Glarus oder nach Glasgow, wo die Vorfahren meines verstorbenen Freundes Zanetti in der berühmten Sauchiehall Street eine Confiserie b ...