Wer sich einen Hofnarren anschafft, sollte sich nicht wundern, wenn der Narr wie ein Narr spricht. Auch die Universität St. Gallen (HSG) beschäftigt einen Hofnarren. Er nennt sich dort einfach «Wirtschaftsethiker». Die Stelle dieses hauseigenen Hofnarren hat die HSG 1987 geschaffen. Zuvor haben die evangelisch-reformierten und römisch-katholischen Kirchen den Lehrstuhl, wie es so schön heisst, «anschubfinanziert». Noch jede «Anschubfinanzierung» ist schliesslich in eine fixe Staatssubvention umgewandelt worden. Nicht anders beim «Institut für Wirtschaftsethik» der HSG.
Mit Hofnarren ist es wie mit den Meteorologen: Es interessiert sich keiner für deren Geschwätz, solange die ...