Nicht nur die Wirtschaft verläuft in Zyklen. Auch die öffentliche Meinung durchläuft immer wieder Phasen, in denen sie ein hohes Vertrauen in die Autonomie des Einzelnen und die Funktionstüchtigkeit von Märkten hat, um dann wieder ins Gegenteil zu kippen. Plötzlich ist er wieder da: der tiefe Glaube an die Allmacht des Staates und die politische Lös-barkeit von jedem Problem. Das Staats- und Politikversagen in den ehemals sozialistischen Ländern mit ihrer Zentralverwaltungswirtschaft und natürlich die Finanzkrise haben der Staatsgläubigkeit zu einem neuen Höhepunkt verholfen.
Der Markt versagt, die Manager überborden, die Selbstheilungskräfte schwinden, das Vertrauen in die pri ...