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Editorial

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SVP-Chefstratege Blocher wird belächelt für seine Vorschläge zu den Banken. Nüchtern betrachtet, liegt er wohl richtig.
Heftig kritisiert werden die von Weltwoche-Kolumnist Kurt Schiltknecht schon vor Monaten lancierten und jetzt von Christoph Blochers SVP publik gemachten Vorschläge zu den Schweizer Grossbanken. Worum geht es? Erstens: Die Krise hat gezeigt, dass es Banken gibt, die so gross und so wichtig sind, dass sie im Sinne unserer Volkswirtschaft nicht sterben dürfen. Daraus leitet Blocher ab: Wenn eine Bank dieser Grössenordnung notfallmässig Kapital vom Staat benötigt, muss der Staat, als Miteigentümer, zwingend einen Vertreter in den Verwaltungsrat der Bank entsenden. Wer zahlt, befiehlt. Zweitens: In der Krise wurde sichtbar, dass das Konzept der weltumspannenden Globalbank untragbare volks ...
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