Er habe entschieden, dass die Trauerfeier für die Opfer der Brandkatastrophe «offen für alle Religionen» sein solle, liess sich der Walliser Staatsratspräsident Mathias Reynard zitieren. Aufgrund dieser Inklusionsrhetorik war zu erwarten, dass sich gerade Angehörige von Religionsgemeinschaften, insbesondere Christen, ausgeschlossen und brüskiert fühlen würden. Und in der Tat: Die Trauerfeier hatte keinen religiösen Bezug. Sie fand nicht in einer Kirche, sondern in einer Messehalle statt. Deren Dach erinnerte an ein Eishockeystadion. Die übergrossen Nummern der Ausstellungshalle, die sonst wirtschaftlichen Zwecken dient, hatte man zu überdecken unterlassen. So blickten die G ...