Nichts konnte den grossen Verlag Ringier auf dem falscheren Fuss erwischen als das kleine Coronavirus. Der Konzern hat nämlich die reine Publizistik schon lange verlassen und stattdessen aufs vermeintlich lukrativere Unterhaltungsgeschäft gesetzt. So investierte die Ringier-Gruppe massiv in die Vermarktung und Beratung im Event-Bereich sowie ins Sportmarketing von Fussball, Eishockey, Radsport und Tennis. Aus dem Zeitungshaus sollte ein Ticketcorner werden. Doch jetzt hat die Pandemie dem lukrativen Sport ebenso den Garaus gemacht wie den Konzerten «Moon and Stars» oder «Energy Star Night», überhaupt der Rundumbetreuung von Stars und Sternchen. ...